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Ein Tag als Praktikantin bei HeadlineAffairs – und wie ich zur Expertin für Aquaculture und Turmdrehkrane wurde

09. April 2019

Als Studentin der Kommunikationswissenschaft bekomme ich eine Frage immer wieder gestellt: „Was machst du eigentlich mit deinem Studium?“ Es ist nicht leicht, wenn man „etwas mit Medien“ machen will, ohne ein genaues Bild vor Augen zu haben. Plötzlich sind auch fast drei Jahre Bachelor-Studium vorbei!

Und deshalb bin ich bei HeadlineAffairs gelandet. Öffentlichkeitsarbeit hat mich schon immer fasziniert, genauso wie Medien, schreiben und übersetzen. Nach einer kurzen Recherche im Internet war ich überzeugt: Bei dieser PR-Agentur im Herzen Münchens möchte ich drei Monate Praktikum absolvieren und tief in die Welt der PR eintauchen.

Ein Tag im Büro Mitte

Als Studentin versuche ich, Vorlesungen vor 10 Uhr zu vermeiden. Bei HeadlineAffairs macht schon der Weg zur Arbeit (über den Marienplatz und Viktualienmarkt) Spaß. Und so sitze ich pünktlich um 8 Uhr im Büro. Bei meinem ersten Kaffee checke ich schon mal die ersten E-Mails und dann kann es auch schon losgehen.

Da ich kein Morgenmensch bin, versuche ich, zuerst die Dinge anzugehen, die weniger Kreativität erfordern: Journalistenkontakte ermitteln, Verteilerpflege, Recherche zur aktuellen Berichterstattung. Im Laufe des Vormittags steigert sich auch meine Kreativität: ich schreibe Tweets und kurze Zusammenfassungen, übersetze und unterstütze das Team bei vielen Dingen – was eben gerade so anfällt.

Tag ein, Tag aus freue ich mich auf die Mittagspause – und jedes Mal stehe ich aufs Neue vor der Frage: Was esse ich heute? Die Lage am Viktualienmarkt macht die Beantwortung dieser Frage nicht leicht – es gibt quasi alles.

Nach einem gemütlichen Lunch mit den Kollegen kann ich am Nachmittag Aufgaben erledigen, die meine volle Konzentration erfordern: ich recherchiere zu unterschiedlichen Kundenthemen und verschaffe mir somit einen Einblick in die Vielfalt der PR. So bin ich zum Beispiel zur Expertin für Aquaculture und die Turmdrehkranbranche geworden! Auch die Erstellung von Clippings zur Medienberichterstattung gehe ich gerne nachmittags an. Dazwischen wird eifrig hin und her telefoniert, denn ich unterstütze natürlich auch meine Kollegen aus dem Büro Alpen.

Zwischenfazit nach 6 Wochen Praktikum

Ich fühle mich, als sei ich schon Monate hier und nicht erst sechs Wochen. Das dürfte die Frage, ob es mir hier gefällt, eigentlich beantworten. Am liebsten recherchiere ich zu den vielfältigen Thematiken und eigne mir so ein breit gefächertes Wissen an. Meine Kollegen unterstützen mich, stehen mir mit Rat und Tat zur Seite und helfen mir dabei, die PR-Welt zu verstehen. Langweilig wird mir nie! Und so vergeht die Zeit, anders als in der Uni, bei HeadlineAffairs wie im Flug!

Mein Fazit zur Halbzeit des Praktikums: Ich gehe jeden Morgen gerne zur Arbeit und freue mich auch weiterhin auf neue, spannende Aufgaben in den nächsten sieben Wochen – und natürlich auf den Ausblick auf den Alten Peter und die Frauenkirche!

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