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Acht Standorte, über 70 Journalisten: Amazon öffnet seine Türen

18. December 2018

Wenn es nach Glühwein, Plätzchen und Tanne duftet, fehlt nur noch eins: die Geschenke. Amazon startet deshalb schon im August mit den Vorbereitungen für die Weihnachtszeit. Zusätzliche Mitarbeiter werden in ihre Aufgaben eingewiesen, während die Regale mit weiteren Produkten bestückt werden. An manchen Standorten gibt es sogar spezielle Packtische, an denen Mitarbeiter Bestellungen in Geschenke verwandeln. Das Interesse der Medien ist groß: Was passiert nach dem Klick auf „jetzt kaufen“. Wie sind die Arbeitsbedingungen für die mehr als 12.000 festen Mitarbeiter in den Logistikzentren wirklich. Deshalb lädt Amazon gerade vor Weihnachten Medienvertreter in seine Logistikzentren.

Die Amazon Pressesprecher und HeadlineAffairs boten Journalisten, Fotografen und Kameraleuten einen Blick hinter die Kulissen des Weihnachtsgeschäfts und wiesen sie auf die Veränderungen und Besonderheiten hin. Am Standort Frankenthal sahen die Medien zum Beispiel, wie Transportroboter, Mitarbeiter bei der Arbeit unterstützen und ihre Laufwege verkürzen. In Werne lernten die Medien einen gehörlosen Mitarbeiter kennen, der zugleich in der kroatischen gehörlosen Fußball-Nationalmannschaft spielt.

Indem Amazon die Türen der Logistikzentren öffnet, stellt sich das Unternehmen der oft unberechtigten Kritik an den Arbeitsbedingungen in den Logistikzentren. Bei den Führungen hatten Journalisten die Möglichkeit, selbst mit den Mitarbeitern zu sprechen und zahlreiche Eindrücke von der Arbeit bei Amazon zu gewinnen – sei es von langjährigen oder saisonalen Mitarbeitern, von Standortleitern oder Managern. Zudem sprachen externe Teilnehmer, wie Christoph Metzelder, der als Vertreter der sozialen Organisation BrotZeit eine Spende von Amazon entgegennahm, oder Mona Glock, eine Unternehmerin, die bei Amazon Brotmischungen verkauft, bei den Medientagen über ihre Erfahrungen mit Amazon. Die verschiedenen Perspektiven zeichnen ein weitreichendes Bild von der Logistikarbeit des Unternehmens. In Pforzheim erlebten die Medien sogar hautnah, dass der Streik vor den Hallen keinen Einfluss auf die Arbeit in den Hallen nimmt.

Zum vierten Mal in Folge organisieren Amazon und HeadlineAffairs die Medientage zusammen. Gästelisten werden erstellt, Themen für Journalisten aufbereitet und Motive für Fotografen gewählt. Mit den von HeadlineAffairs ausgewerteten Medienberichten startet im neuen Jahr die Vorbereitung für weitere Medienveranstaltungen.

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